Die Ausstattung der Feuerwehr Bötersen

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Feuerwehrhaus

Das Feuerwehrhaus

 

 

Nach umfangreichen Eigenleistungen und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Bötersen konnte 1989 unser neues Feuerwehrhaus bezogen werden.

 

 

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Das alte Spritzenhaus: hier klicken

 

 

Alter Kirchweg 1, 27367 Bötersen

 

 

 

 

 

Tanklöschfahrzeug 16 mit Truppbesatzung (TLF 16 - Tr)

Fahrgestellhersteller:

Mercedes - Benz

Aufbauhersteller:

Metz

Baujahr:

1964

in Bötersen seit:

1998

Beladung (u.a.):

Feuerwehrtechnisches Material zur Brandbekämpfung

 

einfaches Hilfeleistungsgerät

 

1 Handfunkgerät (2m-Band)

 

Verkehrssicherungsmaterial

 Löschwasservorrat:

 ca. 3.800 Liter

 

 

 

 

 

 

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Florian Rotenburg 62-16

 

 

 

 

Löschgruppenfahrzeug 10/6 (LF 10/6)

Fahrgestellhersteller:

Daimler-Chrysler (Atego 815 F)

Aufbauhersteller:

Schlingmann

Baujahr:

2006

Beladung (u.a.):

Feuerwehrtechnische Beladung für eine Löschgruppe (nach Norm)

zusätzlich:

Tragkraftspritze TS 8/8

 

pneumatischer Lichtmast (am Heck)

 

1 Stromerzeuger 3 kVA

 

1 Beleuchtungssatz mit Stativ

 

1 Motorsäge m. Zubehör

 

1 Tauchpumpe

 

4 PA (2 PA im Mannschaftsraum)

 

1 Überdruckbelüfter

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Löschwasservorrat:

1.000 Liter

  Florian Rotenburg 62-22

 

 

 

 

Alarmierung

Seit 1974 gibt es analoge Funkmeldeempfänger, die durch ZVEI-5 Tonfolgen ausgelöst werden. Das sind Kombinationen aus jeweils fünf verschiedenen Tönen. Der erste Ton codiert das Bundesland, der zweite den Landkreis und die anderen drei Töne selektieren den Hilfsdienst, also die Feuerwehr oder andere Hilfsorganisationen. Diese fünfstelligen Tonrufnummern werden von der Leitstelle über Funk ausgesendet. Jeder einzelnen Feuerwehr ist eine Nummer zugewiesen. Diese Tonrufnummern werden von allen erreichbaren Empfängern ausgewertet, aber nur die direkt angesprochenen FME geben einen sogenannte "Stillen Alarm". Nach der Alarmierung werden die so ausgerüsteten Feuerwehrmänner mit einer kurzen Durchsage über den Grund und den Ort der Alarmierung informiert. Auch funkbetriebene Sirenen werden so angesteuert werden und alarmieren zusätzliche Kräfte. Seit den 1990er Jahren verfügt auch die FF Bötersen über FME - derzeit sind 9 Feuerwehrleute (1 Löschgruppe) damit ausgestattet.

Und so klingen z. B. unterschiedlichen FME:   Ton 1     Ton 2     Ton 3

                                                                                     

Die Alarmierung der FF Bötersen ist nach Tageszeiten aufgeteilt. Zwischen 7:00 und 17:00 Uhr wird generell Vollalarm mit Sirene ausgelöst, egal ob es sich um eine Ölspur oder einen Großbrand handelt. Auf diese Weise werden tagsüber auch Feuerwehrmitglieder vor Ort erreicht, die über keinen FME verfügen - die meisten der "Pieperträger" arbeiten nämlich im näheren Umland und brauchen einige Zeit für die Anfahrt. Zwischen 17:00 und 7:00 Uhr werden für kleine Einsätze der Kategorie 1 nur die "Pieper" ausgelöst. Bei größeren Einsätzen führt aber auch nachts zur Zeit kein Weg am Sirenenalarm vorbei...

 

 

modernes Equipment

Hohlstrahlrohre

Hohlstrahlrohre stellen stellen den aktuellen Stand der Technik dar. Anders als die herkömmlichen CM- und BM-Strahlrohre, welche im Grunde nur die Einstellungen "Auf" und "Zu" kennen, kann bei Hohlstrahlrohren neben dem Strahlbild auch die Durchflussmenge reguliert werden. Auch können diese Strahlrohre mit einem Aufsatz zur Schaumerzeugung genutzt werden - separate Schaumrohre werden überflüssig.

Die FF Bötersen hat zwei verschieden große "Quadrafog"-Hohlstrahlrohre im Einsatz. Die Durchflussmengen sind regulierbar von 20 - 150 Litern pro Minute (am Schnellangriff) und von 70 - 400 Litern pro Minute (am C-Schlauch). Durch die Anpassung können Wasserschäden verhindert werden, durch eine feine Vernebelung wird die Löschwirkung des Wassers erhöht.

Zum Vergleich: ein C-Mehrzweckstrahlrohr liefert bei 4 bar fix 100 Liter Wasser pro Minute (200 Liter ohne Mundstück), ein BM-Strahlrohr liefert 300 Liter bzw. 600 Liter.

 

 

 

Überdruckbelüfter

Ein Überdruckbelüfter ist eigentlich nur ein besonders leistungsstarker Ventilator. Mit diesem Gerät können Brandobjekte nicht nur nachträglich entraucht werden, vielmehr soll gleichzeitig mit dem Löschangriff die "taktische Belüftung" eingesetzt werden. Durch den im Objekt entstehenden Überdruck wird die weitere Rauchausbreitung verhindert: Fluchtwege für werden freigehalten, die Schäden durch Rauchgase an nicht vom Brand betroffenen Räumen werden begrenzt, die Gefahren für die Einsatzkräfte minimiert.

Der Lüfter der FF Bötersen ist ein tragbares Gerät mit Verbrennungsmotor (Normalbenzin). Als Zubehör ist eine Verdüsung zur Erzeugung eines Wassernebels vorhanden.

 

 

ausgemustertes Gerät hier

 

 

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